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2/25/2017

Ein kleines bisschen von Mir in Dir...

Ich schaue sie an und finde auf den ersten Blick nicht so viel von mir in ihr. Sie kommt definitiv nach ihrem Papa. Groß (sie wird sicher riesig!?), dünn, blonde Haare... die grünen Augen hat sie von mir.

Wie sie wohl später aussehen wird? 


Als junge Erwachsene? Dieselbe Ähnlichkeit wie zwischen meiner Mutter und mir, schaffen wir schonmal definitiv nicht. Wahrscheinlich wird sie gut 25 cm größer und blond sein. (Zugegeben - es gibt Schlimmeres oder? :P )

Ich schaue sie an. Sehe ihr zu, wie sie beim Essen einfach nicht stillhalten kann und eine Stunde für ein kleines Süppchen braucht. Es macht mich wahnsinnig! Wie sie fast ausflippt, weil sie nicht beim ersten Mal auf dem Eis schon fährt wie ein Profi. Ihr "Schädl" (wie wir hier in Österreich sagen), weil sie so stur und eigensinnig ist und mir beinhart nach einer Schimpftirade meinerseits gegenübersteht - die Hände in die Hüften gestemmt - mich ansieht und dann einfach nur: "NEIN!" sagt.

In dem Moment muss ich lachen. 


Ich weiß ich sollte nicht lachen, sondern konsequent bleiben und ihr nicht das Gefühl geben, dass sie damit durchkommt. ABER in genau diesem Moment und all den anderen erkenne ich SO VIEL von mir selbst in ihr, dass ich einfach nur voller Liebe bin. Voller Liebe für diesen kleinen Menschen, der so viel mehr von mir in sich trägt, als man auf den ersten Blick sieht.

Und ich lache mit ihr und nehme mir vor, mich in Zukunft an mich selbst zu erinnern, bevor ich  schimpfe. Mich daran zu erinnern, wie gern ich mit dem Strohhalm Blasen im Kakao machte oder wie uninteressant Essen war. Wie ich heute noch durchdrehen könnte, wenn ich etwas nicht sofort kann und wie ungern ich mir was sagen lasse.

Und ich entscheide mich dafür wieder ein bisschen Kind zu sein. 


Zusammen mit meiner Kleinen und das Leben zu genießen.
Durch den Regen zu tanzen, barfuß.
Mit dem Einkaufswagen durch Ikea zu rasen und nur knapp in den Kurven nicht umzufallen.
Über die Wiesen zu laufen und "LET IT GO" zu singen oder Indianer zu spielen.
Im Gras zu liegen und Wolken zu zählen.
Dreckig zu sein.
Kind zu sein.

Und einfach nur GLÜCKLICH. 

1/30/2017

We need to talk... über Ferienregelung und so...

Wieviel Urlaub habt ihr so im Jahr? Fünf Wochen? Sechs? Okay, dachte ich mir... Hat wer von euch so 3 Monate? Irgendwer? Nein?

GENAU! 

Wie kann es also bitte sein, dass wir 5 Wochen Urlaub im Jahr haben, der Kindergarten / die Schule oder was auch immer aber mal so schlappe 12, 13 Wochen geschlossen hat??

7/18/2016

ENTSCHLEUNIGUNG... und was eine Woche Krank sein bewirken kann...

Da sitzen wir also am Montag Früh im Wartezimmer unserer Wahlärztin. Diagnose: Angina
Heißt: Schonen, viel trinken, zu Hause bleiben, keine Anstrengung, usw...
Einzige Pro's: viel EIS und Zeit zu Zweit

Sofort überlege ich, was nun alles zu tun ist. Was alles verschoben werden oder organisiert werden muss. Hoffen, dass es meiner Kleinen bald besser geht und die Schmerzen im Hals aufhören. Die Kollegen auf der Arbeit informieren, dass ich leider ausfallen werde. Dabei fällt mir ein, dass meine Kollegin die nächsten beiden Wochen auf Urlaub ist und ich eigentlich dringend - wenigstens - einen Tag in die Firma sollte um das Wichtigste zu besprechen. Überlegen, wie und wann ich das organisieren kann. Denken, was wir nun die ganze Woche machen. Quasi eingesperrt zu Hause, wo wir das doch eigentlich nicht gewohnt sind.

Normalerweise arbeite ich die Hälfte der Woche, die andere Hälfte haben wir frei. In dieser Zeit unternehmen wir meist etwas, gehen schwimmen, treffen uns mit Freunden, erledigen Dinge oder Besuche, die längst schon fällig sind.

Diese Woche sind wir nur zu Hause.
Kein Besuch, keine Kinder, keine Mamas, keine Ausflüge und auch KEIN STRESS.

Der Allgemeinzustand meiner Kleinen ist Gott sei Dank recht gut. Ich achte darauf, dass sie sich schont, genügend trinkt und immer wieder ruht. Dazwischen aber schaffe ich viel. Ich nähe endlich wieder. Ich organisiere unsere Speisekammer neu (was schon längst!! zu erledigen wäre!) Ich habe einfach das Gefühl MEHR Zeit zu haben. Ich habe wieder mehr Lust zu kochen und lese einige interessante Beiträge auf anderen Blogs wie z.B. den hier, der mich dazu bringt, meiner Kleinen eine Bastelecke im Wohnzimmer einzurichten.

Wir genießen unsere Zeit, die Ruhe und die Entschleunigung. Wir machen selbst Eis - Lecker Eis ohne Eismaschine - und basteln Schildkröten und Wassermelonen aus Papptellern und Seidenpapier.
Wir malen mit Wasserfarben und kuscheln ganz viel. Wir lesen viele Bücher und spielen Würfelspiele. Wir gehen kurz an die frische Luft und sind dabei ganz bei uns. Keine anderen Kinder, die ablenken, keine Gespräche mit anderen Mamis, während denen die Kleine oft dazwischen quatscht, weil sie NATÜRLICH meine Aufmerksamkeit sucht.

Ich verspüre keinen Stress und nicht wie sonst oft das Gefühl, dass irgendwie alles zu kurz kommt. Ich konzentriere mich voll und ganz auf meine Kleine und merke wie dringend nötig diese Mama-Tochter Zeit auch für sie ist.

Und es tut so gut!!

Einfach nur zu Hause. Keine Termine. Keine Besuche. Nur wir zwei.

ENTSCHLEUNIGUNG.


Kolumne, Bild aus San Gimignano
Bild aus unserem Toskana Urlaub 






7/08/2016

> > W O W < < Nerv getroffen? #fürmehrrealitätaufinstagram

> > W O W < <

Einfach nur WOW...

So viel Resonanz, so viele liebe und lustige Kommentare zu meinem letzten Blogpost "Die perfekte Hausfrau und warum ich das wohl nie sein werde..."! So viele Klicks wie bisher noch nie...

Es scheint als hätte ich damit einen Nerv getroffen und ich darf voller Hoffnung verkünden: WIR SIND NICHT ALLEIN! ;) 

© 1000 Zeig Maira Gall.